Recording MINDMAP | Wie nehmen wir heute Musik auf?

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2 Wege: Mikrofon vs. Line/MIDI

Akustische Instrumente

wie zum Beispiel Schlagzeug, Gitarre, Klavier, Gesang, oder Gitarren-Verstärker werden mit Mikrofonen aufgenommen. Grob gesehen gibt es zwei Arten von Mikrofonen: Mit oder ohne Strom.

  1. Kondensatormikrofonebrauchen meistens Strom (Phantomspannung, 48V). Dieser wird über das XLR-Kabel vomMischpult oder der Soundkarte („Interface“) geliefert.
  2. Dynamische Mikfronenbrauchen keinen Strom, benutzen aber das gleiche XLR-Kabel (geschirmt oder ungeschirmt). (Tipp: Sie gehe nicht kaputt, wenn Strom anliegt. Also keine Angst mit dem 48V-Knopf 😉 AUSNAHME: Bändchenmikrofone. Die sind dann gleich im A….)

Line-Instrumente & MIDI

sind in erster Linie Keyboards/Stage-Pianos aber oft auch E-Bässe, deren DI-Signal direkt übers Mischpult oder Interface aufgenommen wird. Hier gibt es Mono- und Stereo-Line Kabel (geschirmt oder ungeschirmt).

Midi-Instrumente sind eigentlich keine Instrumente, denn MIDI gibt keinen Ton, sondern steuert elektronische Instrumente. Das Keyboard wird hierbei „nur“ als Steuerung verwendet, kann dafür aber alle erdenklichen Instrumente und Sound „synthetisch“ erstellen.


Soundkarte (Interface) | Vorverstärker (Preamp) | ADDA Wandler (Converter)

Bis hierhin haben wir es mit analogen Klängen zu tun (außer midi). Die analogen Signale müssen nun in digitale Signale umgewandelt werden, damit der Computer etwas damit anfangen kann. Das macht der Analog-Digital-Digital-Analog Wandler. Auf der einen Seite stecken wir unsere analogen Kabel (Line & XLR) rein, das analoge Signal wird in eine digitales Signal umgewandelt und über digitale Kabel (USB, Firewire, Thunderbolt) an den Computer weitergegeben.

Da Mikrofone ein sehr geringes (leises) Signal rausgeben, muss es zudem verstärkt werden, was ein Preamp/Vorverstärker macht. Viele Soundkarten, besonders in Homestudios, haben Wandler und Verstärker in ein und demselben Gerät verbaut, was sehr praktisch ist. Natürlich gibt es die Geräte auch alle einzeln und in verschiedenen Bauweisen, wie zum Beispiel Vorverstärker mit Röhren, die den Klang wärmer und voller machen können. Da die Wandlung von analogen zu digitalen Signale einer der wichtigsten Schritte beim Aufnehmen ist, gibt es auch immens teurer separate Wandler zu haben.


Der Computer und die Digital Audio Workstation (DAW)

Über USB, Firewire, Thunderbolt oder andere digitale Kabel nehmen wir unsere Klänge auf dem Computer auf, um sie dann zu bearbeiten (Mixing, Mastering). Es gibt zahlreiche DAWs, wie zum Beispiel die drei Größten Logic, Cubase und ProTools. Unterm Strich erlauben sie alles das Gleiche und bei mir war es letztlich die Optik (!), die mich dazu brachte, ProTools zu lernen.

In ProTools nehme ich also die Musik auf, mische sie und gebe sie wieder. Dazu muss nun aber das digitale Signal wieder in ein analoges Signal umgewandelt werden (deshalb heißt es A-D-D-A), um sie über Lautsprecher oder Kopfhörer hören zu können.


Lautsprecher/Monitore/Speaker & Kopfhörer

Über dieselbe Soundkarte wird nun unsere aufgenommen Musik wieder über analoge Kabel (Line/XLR) an Lautsprecher und Kopfhörer weitergegeben. Nun folgt ein ewiger Kreislauf von Hören-Spielen-Aufnehmen-Umwandeln-Bearbeiten-Umwandeln-Hören….


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